Krise & Haftung: Pflichten für GmbH-Geschäftsführer früh erkennen
Wann aus Liquiditätsdruck eine Rechtspflicht wird: Krisenfrüherkennung, Antragsfristen und persönliche Haftung sowie die Datenbasis, die im Ernstfall zählt.
Die Themen im Überblick
Von der ersten Pflicht über die Sanierungsverfahren bis zur persönlichen Haftung, plus die Überschuldung als bilanzielles Gegenstück. Jeder Artikel klärt einen Tatbestand oder ein Verfahren, die Fristen und das, was Sie belegen können müssen.
Paragraf 1 StaRUG
Krisenfrüherkennung als Pflicht
Seit dem StaRUG müssen Geschäftsführer Krisen laufend früh erkennen, gegensteuern und berichten, lange vor jeder Antragspflicht. Was IDW S 16 dazu konkret verlangt.
Mehr lesen →Paragraf 18 InsO
Drohende Zahlungsunfähigkeit
Der 24-Monats-Blick nach vorn: Antragsrecht statt Pflicht und Eingangstor zum StaRUG-Restrukturierungsrahmen, solange Paragraf 17 noch nicht greift.
Mehr lesen →Paragrafen 29 ff. StaRUG
StaRUG-Verfahren: der Ablauf
Anzeige beim Restrukturierungsgericht, Stabilisierungsanordnung und Restrukturierungsplan: wie sich eine drohende Zahlungsunfähigkeit diskret und ohne Insolvenzantrag abwenden lässt.
Mehr lesen →Paragraf 17 InsO
Zahlungsunfähigkeit feststellen
Die 10-Prozent-Schwelle, die Liquiditätsbilanz und die Drei-Wochen-Prognose des BGH: wie sich Zahlungsunfähigkeit von der bloßen Zahlungsstockung abgrenzt.
Mehr lesen →Paragrafen 270b, 270d InsO
Eigenverwaltung und Schutzschirm
Sanierung in Eigenregie statt Fremdverwaltung: wann der Schuldner trotz Insolvenzverfahren das Steuer behält und welche Bescheinigung der Schutzschirm verlangt.
Mehr lesen →Paragraf 15a, 15b InsO
Geschäftsführer-Haftung
Antragsfristen, Zahlungsverbot nach Insolvenzreife und persönliche Erstattungshaftung mit dem Privatvermögen: wie Dokumentation entlastet.
Mehr lesen →Paragraf 102 StaRUG
Hinweispflicht des Steuerberaters
Warum der Berater bei offenkundigen Krisensignalen warnen muss und wie eine gemeinsame Datenbasis Mandant und Berater zugleich schützt.
Mehr lesen →Paragraf 19 InsO
Fortbestehensprognose und Überschuldung
Warum Überschuldung ein Bilanz- und kein Cash-Problem ist und wie die 13-Wochen-Vorschau die Datenbasis für die Fortbestehensprognose liefert.
Mehr lesen →Entscheidungsfähigkeit, solange Spielraum besteht
Wer die Zahlungsfähigkeit laufend aus belegten Daten abliest, erkennt einen Engpass früh genug, um noch zu handeln statt ihn später erklären zu müssen. Das erhält die Entscheidungsfähigkeit, solange noch Handlungsspielraum besteht.
Gebaut von Leuten, die denselben Engpass aus der Praxis kennen.