Drei Blickwinkel. Ein Werkzeug.
Ein Tool für Liquiditätsplanung ist nur so ehrlich wie die Leute dahinter. Kein Beratungshaus, das Prozesse verkauft, sondern ein kleines Team, das denselben Schmerz kennt und das Werkzeug gebaut hat, das vorher fehlte.
Warum diese drei Blickwinkel
Liquiditätsplanung scheitert nicht an der Mathematik. Sie scheitert, weil das Werkzeug die betriebliche Realität nicht kennt, weil die Anzeige nicht stimmt, wenn es darauf ankommt, und weil die Grenze zwischen „Planung" und „juristischem Befund" unscharf bleibt. Dieses Team setzt genau dort an.
Der Operator
Hat das vollständige Betriebssystem eines Wachstumsunternehmens selbst aufgebaut und geführt: Cashflow, Abschluss, CRM, BI, Reporting. Weiß aus eigener Erfahrung, was Liquidität im laufenden Betrieb wirklich bedeutet, nicht aus dem Lehrbuch.
Die Recht-Substanz
Hält die Einordnung sauber: was ein Planungswerkzeug leisten kann, wo der Berater übernimmt, und warum die Linie zwischen Zahlungsfähigkeit (§17/§18) und Überschuldung (§19) nicht verwischt werden darf. Unternehmerrecht aus Frankfurter Praxis.
Der Builder
Liest echte Belege aus: CAMT, XRechnung, ZUGFeRD, PDF. Weiß, was ein Betrieb mit 20 bis 150 Mitarbeitern braucht, und was er nicht braucht. Hat das Werkzeug so gebaut, dass es ohne Abtippen startklar ist.
Maximilian Geißinger
Maximilian Geißinger hat nicht über operative Systeme nachgedacht, sondern sie gebaut und geführt. Bei SureIn, einem Berliner Insurtech mit Sequoia-Beteiligung, war er als Mitgründer und COO dafür verantwortlich, dass ein Versicherungsbuch mit über 2.500 Kunden mit zwei FTE im Service läuft: mehr als 90 Prozent der Schadensfälle abgeschlossen, unter zwei Prozent Churn. Das ist kein Effizienzgewinn auf dem Papier, das ist das Ergebnis davon, dass jeder Prozess sitzt.
Er hat bei SureIn das gesamte Betriebssystem aufgebaut: Sales, Service und Claims, CRM (mehrere Migrationen), Performance-Marketing mit deutlich gesenktem Cost-per-Lead, Finance und Accounting, BI und Reporting, Legal. Und er weiß, was das mit Liquidität zu tun hat: Wenn Cashflow und Abschlüsse nicht im Griff sind, bricht alles andere zusammen.
Davor: Führungs- und Aufbaupositionen bei Blacklane (Head of Supply Partnerships), EasyPark (Lead Off-Street DE/AT), AUTO1 Group (Head of Retail/Autohero, Head of Expansion Europe), BMW (Product Management & Business Development) und frühe Karrierestationen bei Horváth & Partners (Strategy) sowie als Ausbilder bei der Bundeswehr (Fallschirmjäger).
Er ist derjenige im Team, der aus eigener Erfahrung weiß: Liquiditätsprobleme im Betrieb sehen nicht so aus wie im Lehrbuch. Sie sehen so aus wie ein Freitagnachmittag, an dem ein Großlieferant Zahlung anmahnt und das Konto das nicht hergibt.
- SureIn: Mitgründer und COO (Dez. 2021 bis Okt. 2025), Sequoia-backed Insurtech, Berlin
- Blacklane: Head of Supply Partnerships
- EasyPark: Lead Off-Street DE/AT
- AUTO1 Group: Head of Retail/Autohero, Head of Expansion Europe (WKDA)
- BMW: Product Management & Business Development
- Horváth & Partners: Strategy & Business Model Design
- Bundeswehr: Ausbilder, Luftlande/Fallschirmjäger
Uwe Martens
Uwe Martens ist seit 1999 als Rechtsanwalt zugelassen. Er ist Gründer und Gesellschafter von elixir Rechtsanwälte in Frankfurt am Main, zu erreichen über recht-hilfreich.de. Sein Schwerpunkt liegt im Unternehmens- und Wirtschaftsrecht: Gesellschaftsrecht, Geschäftsführerhaftung, Gesellschafterstreit, Vermögensschutz. Er begleitet kleine und mittelständische Unternehmen als Beirat und Aufsichtsrat.
Was er zum Werkzeug beisteuert, ist keine Rechtsberatung, das ist seine Rolle nicht, und wer eine braucht, findet ihn direkt. Was er beisteuert, ist die inhaltliche Präzision in einer Frage, die viele Betriebe falsch einordnen: die Linie zwischen dem, was ein Planungswerkzeug liefert, und dem, was ein juristischer Befund erfordert.
Zahlungsfähigkeit nach §17 und §18 InsO ist eine operative Frage, die aus belegten Zahlen beantwortet wird. Überschuldung nach §19 InsO stellt eine andere Frage: die Fortbestehensprognose. Beides vermischen, wäre falsch. Beides ignorieren, wäre fahrlässig. Der Fortbestehensprognose-Artikel auf dieser Seite ist defensiv formuliert, weil Uwe Martens genau weiß, wo die Grenze liegt, und darauf besteht, dass sie klar bleibt.
- elixir Rechtsanwälte, Frankfurt am Main: Gründer und Gesellschafter (seit 1999)
- Schwerpunkte: Unternehmensrecht, Gesellschaftsrecht, Geschäftsführerhaftung
- Beirats- und Aufsichtsratsmandate in KMU
- Lehrtätigkeit (Bau- und Umweltrecht, FH Wiesbaden; TÜV, HWK Unterfranken)
Hinweis: Uwe Martens ist an diesem Werkzeug als Inhaltsgeber beteiligt, nicht als beratender Rechtsanwalt. Das Werkzeug erstellt keine Rechtsgutachten und ersetzt keine anwaltliche Beratung.
Christopher Helm
Christopher Helm arbeitet an der Schnittstelle zwischen Zahlen und operativem Tagesgeschäft im Mittelstand, nicht als Berater von außen, sondern im direkten Kontakt mit den Büchern und den Engpässen kleiner und mittelgroßer Betriebe.
Die Fragen, die er kennt, kommen nicht aus dem Lehrbuch: Was bleibt übrig, wenn ein Großauftrag schleppend zahlt? Wann reicht der Kontostand nicht bis zur nächsten Lohnrunde? Wann ist eine Kreditlinie sinnvoll, und wie groß muss sie sein? Das Werkzeug entstand, weil die Antworten irgendwo zwischen einer übervollen Tabelle und einem Enterprise-Treasury-System fehlten.
Er hat die technische Architektur gebaut, die aus echten Belegen eine 13-Wochen-Vorschau macht: CAMT-Kontodaten, XRechnung, ZUGFeRD, PDF per Mail. Prognose- und Belegband bleiben sauber getrennt. Das ist kein Zufall, das ist eine Designentscheidung. Und er schreibt die Fachartikel auf dieser Seite.
- Liquiditätsplanung für Betriebe ohne eigenen Controller
- Belegverarbeitung: CAMT, XRechnung, ZUGFeRD, Order-X
- KMU-fokussiert: 20 bis 150 Mitarbeiter, hands-on
Was uns eint
Die Mischung ist keine Staffage. Sie ist der Grund, warum das Werkzeug so gebaut ist, wie es gebaut ist.
Ehrliche Zahlen
Prognose und Beleg sind sauber getrennt: sichtbar, datiert, nachvollziehbar. Was geschätzt ist, steht als Schätzung im Prognoseband. Was belegt ist, steht als Beleg. Keine Vermischung.
Keine Overclaims
Das Werkzeug liefert eine Liquiditätsvorschau, keinen Jahresabschluss, keine Fortbestehensprognose, keine Rechtsauskunft. Was es nicht kann, steht nicht versteckt im Kleingedruckten, sondern offen auf der Seite.
Lokal und datensparend
Verarbeitung in Deutschland, DSGVO-konform, kein Training auf Ihren Daten. Keine Zahlungsauslösung, kein Zugriff über das Notwendige hinaus. Die Daten bleiben Ihre.
Planung, die der Prüfung standhält
Ein Werkzeug, hinter dem ein Operator, ein Rechtsanwalt und ein Builder stehen, liefert Prognosewerte, die erklärbar sind, weil jede Zahl aus echten Belegen kommt und die juristische Trennlinie klar bleibt. Und was das bedeutet: wenn Bank, Gesellschafter oder Steuerberater nachfragen, können Sie nicht nur eine Zahl zeigen, sondern belegen, woher sie kommt.
Gebaut von Leuten, die denselben Engpass aus der Praxis kennen.