Die Lieferkette als Liquiditätsquelle
Bestellung, Auftrag, Abschlag, Zahlung: Jedes Glied der Lieferkette ist ein datierter Punkt in Ihrer 13-Wochen-Liquiditätsvorschau und füllt sie Schritt für Schritt mit echten Belegdaten statt mit Bauchgefühl.
Jede Stufe trägt eine andere Planungsqualität. Prognose und Beleg bleiben klar getrennt, beide sichtbar.
Warum Cash-Timing entscheidet
Die Logistik fragt, wann die Ware kommt. Die Liquiditätsplanung fragt, wann das Geld kommt. Beides liegt in denselben Belegen, aber nur wer die Dokumente strukturiert auswertet, beantwortet beide Fragen aus einer Quelle.
Prof. Dr. Moritz Fleischmann am Lehrstuhl für Logistik und Supply Chain Management der Universität Mannheim untersucht, wie quantitative Analysen operative Entscheidungen entlang der Kette stützen. Das Ergebnis: Jedes Dokument im Beschaffungs- und Vertriebsprozess ist zugleich ein Datenpunkt für die Liquiditätsplanung.
Wo in der Lieferkette der Cashflow entschieden wird
Fünf Themen entlang der Kette, je ein Artikel erklärt das zugrundeliegende Konzept und zeigt, wie es in der Vorschau abgebildet wird.
Order-XML: Bestellungen strukturiert und im Cashflow
Order-X, EDIFACT ORDERS, openTRANS 2.1: strukturierte Bestellformate übertragen Betrag, Menge und Liefertermin maschinenlesbar. Wie jede ausgelöste Bestellung als geplanter Abfluss in der Vorschau erscheint, bevor die Rechnung eingeht.
Mehr lesen →Vom Angebot zum geplanten Zufluss in der Liquiditätsplanung
Ein offenes Angebot ist kein Zufluss, aber auch kein Nichts. Wie die Abschlusswahrscheinlichkeit als Rechengröße eingesetzt wird und wie offene Angebote als gewichtetes Prognoseband getrennt vom belegten Band geführt werden.
Mehr lesen →Auftragsbestand als Liquiditätsgröße: künftige Zuflüsse planen
Ein hoher Auftragsbestand klingt nach Sicherheit, ist aber nur dann liquiditätswirksam, wenn die Zahlungstermine datiert sind. Wie bestätigte Aufträge über Zahlungsplan und Abschlagslogik in konkrete Prognosezuflüsse übersetzt werden.
Mehr lesen →Abschlagsrechnungen richtig planen: Teilleistung, Schlussrechnung, VOB
Abschlagsrechnungen nach VOB/B § 16 und § 632a BGB haben klare Fristen: 21 Tage für Abschläge, 30 Tage für die Schlussrechnung. Wie Teilleistungen korrekt aufgebaut werden und wie jeder Abschlag datiert in die Vorschau fließt.
Mehr lesen →Drei-Wege-Abgleich und sein Cashflow-Effekt
Bestellung, Wareneingang und Eingangsrechnung müssen übereinstimmen, bevor gezahlt wird. Das verzögert den Abfluss um typisch 3 bis 7 Tage. Wie dieser Freigabe-Lag den Zahlungszeitpunkt verschiebt und wie er sich als Offset in geplante Posten einrechnen lässt.
Mehr lesen →Wie das in Ihre Vorschau fließt
Die Hierarchie ist eindeutig: Das Angebot ist eine Erwartung. Die Auftragsbestätigung ist eine vertragliche Verpflichtung. Die gestellte Rechnung ist eine Forderung. Der Zahlungseingang ist die belegte Tatsache. Jede Stufe trägt eine andere Planungsqualität und gehört in ein anderes Band der Vorschau.
Die zwei Funktionen, die das abbilden
Das belegte Band enthält, was mit einem Beleg hinterlegt ist. Das Prognoseband liegt darüber: Angebote mit Eintrittswahrscheinlichkeit, Bestellungen ohne Eingangsrechnung, geplante Abschläge nach Leistungsstand. Beide Bänder sind sichtbar, beide klar abgegrenzt.
Beträge und Firmen sind illustrativ. Kein Abtippen: jede Zeile kommt aus einem Beleg.
Datierte Zahlen statt Vermutungen
Jedes Dokument entlang der Kette trägt Betrag und Fälligkeitsdatum bereits in sich. Kein Abtippen, kein Raten: Sie sehen jeden Engpass datiert, bevor er auf dem Konto liegt, und behalten die Kontrolle, solange noch Handlungsspielraum besteht.
Gebaut von Leuten, die denselben Engpass aus der Praxis kennen.